Lange war vom iPhone Air 2 nichts zu hören. Einige vermuteten bereits, das Smartphone könnte vorerst auf Eis liegen. Nun hat Digital Chat Station das Schweigen rund um das Produkt gebrochen. Die chinesische Quelle veröffentlichte gleich mehrere wichtige Details zu dem Gerät.

Branchenquellen zufolge wird das iPhone Air 2 im Jahr 2026 nicht mehr fertig. Das extrem schlanke Modell könnte im Frühjahr 2027 vorgestellt werden. Immer mehr deutet darauf hin, dass es gemeinsam mit dem regulären iPhone 18 und dem Einstiegsmodell iPhone 18e erscheinen wird. Frühere Berichte hatten eine Vorstellung im November oder Dezember 2026 in Aussicht gestellt, doch das lässt sich inzwischen nahezu ausschließen.

Apple musste bereits den ursprünglichen Entwicklungszeitplan überarbeiten, dann kam auch noch die Speicherkrise hinzu. Zusammen könnten diese beiden Faktoren dazu führen, dass das Produkt noch Monate auf sich warten lässt.

Das Konzept des ursprünglichen, 2025 vorgestellten iPhone Air stellte Apple vor große Herausforderungen. Zugleich konnte das Unternehmen damit bereits Technologien erproben, die es für das iPhone Duo benötigte. Die Verkaufszahlen blieben hinter den Erwartungen zurück. Deshalb entschied Apple, dass die Ingenieure das Gerät vor einer Neuauflage umfassender überarbeiten müssen. Angeblich sollen dabei mehrere Schwächen behoben werden – allen voran die Tatsache, dass das ausgesprochen teure Smartphone nur eine Kamera besaß.

Das iPhone Air 2 soll nun eine Dualkamera erhalten. Den neuen Informationen zufolge könnte es zwei Kameras mit jeweils 48 Megapixeln bieten. Neben der Hauptkamera soll eine Kamera mit Ultraweitwinkelobjektiv Platz finden. Die Hauptkamera soll zudem einen zweifachen „verlustfreien“ Zoom ermöglichen, was das Kamerasystem noch vielseitiger machen würde.

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Das Display soll 6,55 Zoll messen. Apple könnte ein flaches LTPO-OLED-Panel mit einer „1,5K+“-Auflösung einsetzen. Vermutlich bedeutet das, dass es bei den bisherigen 2.736 × 1.260 Pixeln und einer Bildwiederholrate von 120 Hz bleibt. Die Dynamic Island könnte auf dem Bildschirm kleiner ausfallen, wie es bereits bei anderen Geräten zu sehen war.

Interessanterweise verriet die Quelle zum Systemchip lediglich, dass er im 2-nm-Verfahren gefertigt wird und zur Apple-A20-Serie gehört.

Damit bleibt offen, ob im Gerät der Apple A20 Pro oder der Apple A20 zum Einsatz kommt. Auch eine Konfiguration zwischen diesen beiden Varianten wäre denkbar; das wäre kein Novum. Schon im ersten iPhone Air arbeitete kein vollwertiger Apple A19 Pro, sondern eine leicht abgespeckte Version. Daher ist es durchaus möglich, dass auch das iPhone Air 2 keinen regulären Apple A20 Pro erhält. Um Temperaturprobleme zu vermeiden, könnte Apple sogar beim A20 bleiben. Für die Konnektivität könnten die Apple-Chips N2 und C2 zuständig sein.

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Das größte Problem extrem dünner Smartphones sind die unvermeidlichen Abstriche bei der Akkulaufzeit. Ganz umgehen lässt sich das nicht. Motorola hat mit dem Edge 70 allerdings gezeigt, dass auch ein weniger als 6 mm dickes Smartphone eine durchschnittliche Laufzeit erreichen kann. Apple hätte das iPhone Air 2 etwas dicker gestalten können, um einen deutlich größeren Akku unterzubringen. Diesen Weg hat das Unternehmen jedoch nicht eingeschlagen.

Gerüchten zufolge wird das neue Modell noch schlanker und könnte nur rund 5,2 Millimeter dick sein.

Trotzdem soll der Akku zulegen: Angeblich wird seine Kapazität bei rund 3.500 mAh liegen, während im iPhone Air lediglich ein Akku mit 3.149 mAh steckte. Der Fortschritt dürfte auf den Einsatz eines besseren Silizium-Kohlenstoff-Akkus zurückzuführen sein, doch darauf ging die Quelle nicht ein. Entscheidend ist, dass die Akkulaufzeit trotz des dünneren Gehäuses etwas besser ausfallen könnte. Die meisten Nutzer hätten sich aber vermutlich eher über ein 5,8 bis 6 Millimeter dickes Gerät mit mehr als 4.000 mAh gefreut.

Zur iPhone-Air-Serie hieß es bereits früher, dass nach der zweiten Generation Schluss sein könnte. Unabhängig davon, wie sich das iPhone Air 2 schlägt, könnte Apple dieses Format aufgeben.

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