Apple hat in den vergangenen Jahren jedes Frühjahr eine neue, günstigere iPhone-Variante auf den Markt gebracht. Den Anfang machte das iPhone 16e, auf das das iPhone 17e folgte. Anfang 2027 wird dann mit Sicherheit das iPhone 18e erscheinen. Bis zur Markteinführung vergehen zwar noch einige Monate, doch ein Leak liefert bereits Hinweise auf die mögliche Ausstattung.
Das Smartphone soll ein 6,12 Zoll großes LTPS-OLED-Display erhalten, das bei der herkömmlichen Bildwiederholrate von 60 Hz bleibt. Den durchgesickerten Angaben zufolge behält Apple die 120-Hz-Technik weiterhin den höherpreisigen Modellen vor. Laut den Informationen, die Digital Chat Station vorliegen, betrifft die wichtigste Neuerung auf der Vorderseite die Frontkamera.
Die für Selfies und FaceTime-Videoanrufe zuständige Kamera soll einen neuen Sensor erhalten, der sogar mit 24 Megapixeln auflösen könnte. Damit wäre ihre Auflösung höher als die der Frontkamera der iPhone-18-Pro-Serie. Allerdings könnte in diesem Fall ein einfacherer Sensor zum Einsatz kommen, statt einer speziell angepassten Ausführung mit einem Seitenverhältnis von 1:1. Auf der Rückseite soll es dem Gerücht zufolge eine einzelne 48-Megapixel-Kamera geben. Das entspricht der aktuellen Ausstattung, sodass hier alles beim Alten bleiben könnte. Wer mehr möchte, kann zum iPhone 18 greifen, das gemeinsam mit dem iPhone 18e erscheinen soll und bei dem eine Dualkamera zu erwarten ist.
Zu den wichtigsten Details des Leaks gehört die Angabe, dass das iPhone 18e einen völlig neuen Systemchip des Unternehmens erhalten könnte: den Apple A20. Wie üblich soll TSMC den Chip für Apple fertigen. Seine Leistung wird allerdings unter der des A20 Pro liegen, der die iPhone-18-Pro-Serie und das iPhone Duo antreiben soll.
Erfreulich ist, dass dieser Chip angeblich ebenso wie der Apple A20 Pro für die Spitzenmodelle im 2-nm-Verfahren gefertigt werden soll. Zwar nutzte Apple auch in früheren Jahren für beide Varianten denselben Fertigungsprozess, doch diesmal ist die Ausgangslage eine ganz andere. Zum einen sind die Kapazitäten der neuen Fertigungslinien knapper, zum anderen ist die 2-nm-Fertigung noch einmal deutlich teurer als das bisherige 3-nm-Verfahren. Deshalb war keineswegs sicher, dass auch der für günstigere Geräte vorgesehene Apple A20 mit dem kostspieligen Verfahren hergestellt wird. Spannend wird beim neuen A20 außerdem, wie er mit den lokal ausgeführten Funktionen von Apple Intelligence und Siri AI zurechtkommt.
Darüber hinaus soll das iPhone 18e keine größeren Änderungen bieten. Apple plant also wie gewohnt nur einen kleinen Schritt nach vorn. Natürlich wird das Smartphone bereits mit iOS 27 und vorinstallierter Siri AI in den Handel kommen, doch das versteht sich von selbst. In der aktuellen Lage ist von Apple auch nicht viel mehr zu erwarten, da wegen der Speicherkrise selbst Unternehmen, die ihre Produkte sonst zügiger weiterentwickeln, ihre Neuerungen zurückgefahren haben.
Apple führte die iPhone-„e“-Modelle nach der Einstellung des iPhone SE ein. Eigentlich sollen sie die günstigere Alternative sein, doch das iPhone 17e ist zuletzt enorm teurer geworden – teilweise bereits wegen der Speicherkrise. Leider muss auch damit gerechnet werden, dass Apple das neue Modell zu einem noch höheren Preis anbieten wird.
































