Apple frischt sein Produktportfolio weiter auf. Diesmal bekommen das 14-Zoll-MacBook Pro und der 24-Zoll-iMac das neueste SoC der M-Serie, den M6. Der Chip hatte bereits im August dieses Jahres im Mac mini debütiert.
Der 24-Zoll-iMac bleibt bunt und äußerlich unverändert, läuft aber jetzt mit M6
Apples ikonischer All-in-One erhält endlich ein Update. Anstelle des M4 arbeitet nun ein deutlich moderneres SoC der M6-Reihe im Gerät, die M5-Generation wurde komplett übersprungen. Beim Grundkonzept bleibt es bei der gewohnten Designsprache, und auch diesmal gibt es das Gerät in Blau, Grün, Pink, Gelb, Lila, Orange und Silber. Das Display ist ebenfalls unverändert: Weiterhin sorgt ein 24 Zoll großes 4,5K-Retina-Display mit einer maximalen Helligkeit von 500 Nits für das Bild. Dazu kommt die gewohnte 12-Megapixel-Kamera mit Center Stage, die zusätzlich Desk View unterstützt.
Im Gehäuse steckt nun statt eines M4 ein M6-SoC mit bis zu 12 CPU-Kernen und bis zu 12 GPU-Kernen. Neu ist eine doppelte NPU mit jeweils 16 Kernen. Neben der NPU beschleunigen auch die Kerne der integrierten GPU KI-Aufgaben, denn sie enthalten nun jeweils einen Neural Accelerator. Bei bis zu 12 GPU-Kernen sind es also maximal 12 solcher Einheiten.
Auch das Speichersubsystem wurde verbessert: Die Speicherbandbreite steigt von 120 GB/s auf 170 GB/s. Laut Apple bietet der neue iMac dank des frischen SoC bis zu doppelt so viel Grafikleistung und bis zu fünfmal so viel KI-Leistung, bei der CPU-Leistung sind gegenüber dem Vorgängermodell bis zu 40 Prozent Plus möglich. Das neue System unterstützt selbstverständlich sowohl Siri AI als auch Apple Intelligence.
Zum M6-SoC gibt es maximal 32 GB Unified Memory und bis zu 2 TB Speicherplatz. Letzterer kann nun bis zu doppelt so schnell sein, da er über PCI Express 5.0 angebunden ist. Außerdem ermöglicht Apples N1-Chip dem neuen All-in-One jetzt Wi-Fi 7 und Bluetooth 6, während das Vorgängermodell nur Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3 bot. Unverändert stecken sechs Lautsprecher und drei Mikrofone im Gehäuse, und auch der 3,5-mm-Kopfhöreranschluss ist weiterhin vorhanden.
Das beiliegende Netzteil hat in dieser Generation statt eines Gigabit- einen 2,5-Gigabit-Ethernet-Anschluss. Beim Basismodell ist es allerdings nicht im Lieferumfang enthalten, sondern kostet als Zubehör 30 US-Dollar Aufpreis. Zur teureren Variante legt Apple es dagegen bei. Weiterhin gehören eine Magic Keyboard mit Touch ID und eine Magic Mouse zum Paket, außerdem ein 143-Watt-Netzteil, ein Stromkabel und ein USB-C-Ladekabel. Wer statt des Standarddisplays die Nanotexturvariante wählt, erhält zusätzlich ein Poliertuch.
Der Basis-iMac kommt mit 10 CPU-Kernen, 10 GPU-Kernen und einer Neural Engine mit 2x16 Kernen, dazu gibt es 16 GB Unified Memory und 256 GB Speicher. Er kostet 1.499 US-Dollar und damit genauso viel wie das Vorgängermodell zuletzt, nachdem dessen Preis im Sommer von 1.299 auf 1.499 US-Dollar angehoben worden war. Die teurere Version bietet den voll ausgebauten M6 mit 12 CPU- und 12 GPU-Kernen, auch die Neural Engine mit 2x16 Kernen ist an Bord. Sie hat vier statt zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse, das Netzteil mit 2,5-GbE-Port liegt bei, und auch hier gibt es 16 GB RAM und 256 GB Speicher. Der Preis beträgt 1.699 US-Dollar.
Der neue All-in-One ist ab dem 28. Oktober 2026 vorbestellbar, der Verkauf beginnt aber erst am 6. November 2026.
Auch ein 14-Zoll-MacBook Pro mit M6 ist da – neues Display und neues Design gibt es hier noch nicht
Apples Profi-Notebook behält im Wesentlichen das Design bei, das schon vom M5-Modell bekannt ist. Äußerlich ändert sich also nicht viel, lediglich bei den Anschlüssen wurde das Design etwas angepasst. An die Stelle des M5 tritt nun ein M6 mit maximal 12 CPU-Kernen, maximal 12 GPU-Kernen und einer NPU mit 2x16 Kernen. Auch das Speichersubsystem wurde aktualisiert: Die Speicherbandbreite steigt von 153 GB/s auf 170 GB/s. Wichtig ist allerdings, dass dieser Wert nicht für das 16-GB-Basismodell gilt, sondern nur für die Versionen mit 24 und 32 GB. Das 16-GB-Modell kommt weiterhin auf 153 GB/s. Beim M5 Pro liegt dieser Wert übrigens bei 307 GB/s, beim M5 Max sogar bei 614 GB/s.
Laut Apple verfügt das neue Notebook über die schnellsten CPU-Kerne der Welt, was der Leistung zugutekommt. Zugleich sind bis zu 30 Prozent mehr GPU-Leistung und bis zu 25 Prozent mehr KI-Leistung möglich. Dank der NPU mit 2x16 Kernen steht für lokal laufende KI-Aufgaben noch mehr Leistung bereit, ob für Siri AI oder Apple Intelligence oder für den Betrieb lokaler LLMs.
Dank Apples N1-Chip unterstützt das Gerät Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Für externe Displays bringt es einen leistungsfähigeren Display-Controller mit, mit dem sich bis zu zwei 4K-Monitore mit jeweils 165 Hz Bildwiederholrate ansteuern lassen – beim Vorgängermodell lag die Grenze bei 144 Hz. An Anschlüssen gibt es weiterhin drei Thunderbolt-4-Ports, einen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss, einen HDMI-Videoausgang und einen SDXC-Kartenleser.
Das neue MacBook Pro hat standardmäßig 1 TB Speicher. Das 512-GB-Modell war bereits im März aus der Vorgängergeneration gestrichen worden und kehrt auch bei dieser Serie nicht zurück. Das Basismodell hat 16 GB Arbeitsspeicher und kostet 1.999 US-Dollar. Bei den „Farben“ bleibt es bei Space Grau und Silber. Konfigurieren lässt sich das Gerät mit bis zu 32 GB Speicher und 4 TB Speicherplatz, bestellbar ist es ab dem 28. Oktober 2026, ausgeliefert wird ab dem 6. November 2026.




































