Vor zwölf Jahren übernahm Lenovo Motorola Mobility. Seitdem hat das Unternehmen kontinuierlich daran gearbeitet, die Marke über Wasser zu halten – mit so viel Erfolg, dass sie inzwischen eine recht gute Marktposition erreicht hat. Offenbar ist Lenovo nun zu dem Schluss gekommen, dass es Zeit für den nächsten Schritt bei Motorola ist.

Das Unternehmen hat in einer offiziellen Mitteilung Amar Babu zum globalen Präsidenten von Motorola Mobility ernannt. Damit beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte der Marke.

Babu will an Motorolas bisherige Innovationsleistung anknüpfen, das Wachstum im Premiumsegment beschleunigen, das Ökosystem intelligenter Geräte weiter ausbauen und die Marktanteile in wichtigen Märkten wie den USA, Indien und Japan stärken.

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 Er tritt sein Amt offiziell am 1. Januar 2027 an und übernimmt damit die Leitung des gesamten internationalen Geschäfts mit Smartphones und Mobilgeräten. Wie bereits skizziert, soll die Ernennung vor allem dazu beitragen, dass Motorola künftig ernst zu nehmende Konkurrenten und Alternativen zu Apples iPhones sowie den Geräten der Galaxy-S- und Galaxy-Z-Serien anbieten kann. Darüber hinaus will die Marke auch mit KI-Geräten erfolgreich sein. Dieses Segment entsteht gerade erst. Genau deshalb gilt es aus Sicht von Motorola, jetzt die richtigen Entscheidungen zu treffen und die bestmögliche Strategie zu entwickeln.

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Wie wir zuletzt mehrfach erwähnt haben, ist deutlich zu erkennen, dass Lenovo Motorola weiter voranbringen und eine bessere Marktposition verschaffen will. Dazu hat das Unternehmen durchdachtere Produkte vorgestellt und sich stärker darum bemüht, sowohl in Europa als auch in Nordamerika attraktivere Angebote zu machen. 

Die jüngste Entscheidung bestätigt nun auch offiziell, dass Motorola einen Gang höher geschaltet hat und auf dem Smartphone-Markt eine größere Rolle spielen will.

Amar Babu löst auf diesem Posten Luca Rossi ab, der als globaler Leiter der Lenovo Intelligent Devices Group (IDG) zuletzt übergangsweise auch die Aufgaben des Motorola-Präsidenten übernommen hatte. Rossi bleibt bis Ende des Kalenderjahres 2026 kommissarisch im Amt. In der neuen Struktur wird Babu direkt an ihn über Veränderungen, Ergebnisse und Erfolge im Mobilgerätegeschäft berichten. 

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Babu war bislang Vice President von Lenovo und Leiter der Region Asien-Pazifik. Er wechselt somit aus den eigenen Reihen an die Spitze von Motorola Mobility. Bei Lenovo ist er ein echter Veteran: Er kam 2007 zum Unternehmen und hat in den vergangenen neunzehn Jahren zahlreiche Führungspositionen bekleidet. Seit mehr als fünf Jahren leitet er die Region Asien-Pazifik. Dort hat er neben dem klassischen Hardwarevertrieb erfolgreich ein dienstleistungsorientiertes Geschäftsmodell eingeführt und etabliert. In Indien nähert sich Motorolas Marktanteil von praktisch null kommend inzwischen der Marke von 9 %, in Japan ist das Unternehmen zur Nummer zwei aufgestiegen. 

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Da sich Motorolas Strategiewechsel zuletzt ohnehin bereits bemerkbar gemacht hat, dürfte der neue Chef keine spektakulären Veränderungen anstoßen. Vielmehr wird das Unternehmen wohl den eingeschlagenen Weg fortsetzen. Voraussichtlich wird Motorola immer mehr Geräte der Oberklasse auf den Markt bringen. Auch KI-basierte Hardware könnte die Marke vorbereiten.

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