Bei ZTE, genauer unter dem Dach von Nubia, werden die Redmagic-Smartphones konsequent auf Leistung getrimmt. Bei diesen Produkten liegt der Schlüssel zu mehr Tempo schon darin, dass die Chips eine komplexe aktive Kühlung bekommen. Nun ist das neue Flaggschiff der Marke eingetroffen, das auch beim Showeffekt aufs Maximum geht.

Zuvor hatten die Entwickler die Flüssigkühlung im größten Smartphone integriert und auf der Rückseite sichtbar gemacht. Für die neue Serie wurde der Kühlkreislauf deutlich vergrößert und wie gewohnt um eine Ventilator-Luftkühlung (25.500 U/min) ergänzt. Obendrein bekam das ICE-Magic-Kühlsystem zur Steigerung des Effekts auch noch RGB-Beleuchtung, damit es niemandem entgeht. Für die Wärmeübertragung sind ein Flüssigmetall-Komposit und eine Graphenschicht zuständig, hinzu kommt eine große passive Wärmeabgabefläche mit Dampfkammer-Aufbau.

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Das Wesentliche sieht man freilich nicht: Unter dem aktiven Kühlsystem sitzt der Qualcomm Snapdragon 8 Elite Extreme, der sich hier wohl am besten entfalten und das Spitzentempo am ausdauerndsten halten kann. Laut ersten Tests bleibt er abgesehen von Extremsituationen auch unter Dauerlast kühler als 45 Grad. Die Marke hat außerdem den selbst entwickelten Gaming-Koprozessor Redcore R5 eingebaut, der bei Raytracing, Ambient Occlusion, 2K-Upscaling und Frame Generation bei der Spielverarbeitung helfen soll. Ziel der Entwickler war, dass mehr Spiele denn je stabil mit 185 FPS laufen.

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Dementsprechend steckt im Smartphone ein Panel, das eine Darstellung mit 185 Hz ermöglicht. Auf der Vorderseite erstreckt sich ein nahezu randloses (0,96 Millimeter) OLED-Display ohne Kameraausschnitt mit 6,85 Zoll Diagonale und einer Auflösung von 2688 x 1216 Pixeln. Berührungen kann es mit bis zu 960 Hz erfassen, um die Latenz zu minimieren, die Helligkeit kann auf großer Fläche 2000 Nits erreichen. Den Top-Bildschirm liefert BOE an Redmagic, er hat mit G1 einen eigenen Display-Controller erhalten und seine Oberfläche schützt Gorilla Glass 7i.

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Ab Werk läuft auf dem Gerät Redmagic OS 12 auf Basis von Android 17. Dabei finden wir vor allem Extras, die für Spieler interessant sind. Da ist zum Beispiel der aktualisierte Redmagic-PC-Emulator mit Steam-Workshop-Anbindung, anpassbarer Tastenbelegung und Leistungsüberwachung. In von Ubisoft zertifizierten Tests erreichte er damit in Tomb Raider 9 60,1 FPS und in Far Cry 3 sogar 120 FPS. Außerdem gibt es eine Reihe KI-basierter Extras und weitere Verbesserungen für das Nutzungserlebnis.

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Den Bildschirm rundet die Under-Display-Kameratechnik (UDC) der neunten Generation ab: Die Selfie-Kamera ist unsichtbar unter dem Panel verborgen, sodass zum Beispiel beim Spielen nichts das Sichtfeld stört. Es handelt sich um einen 16-Megapixel-Sensor von OmniVision, der bei Videochats Full-HD-Videos (60 FPS) ermöglicht.

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Die wichtigste Kamera des Systems ist die 50-Megapixel-Hauptkamera mit 1/1,55-Zoll-Sensor, Optik mit Blende F/1.88 und fortschrittlicher Bildstabilisierung aus OIS und EIS. Hinzu kommt eine ebenfalls 50 Megapixel starke zweite Kamera mit 120 Grad Blickwinkel und Blende F/2.2. Wichtig ist dabei, dass sie sich für Makroaufnahmen eignet und damit der Kreativität mehr Freiheit gibt. Die Hauptkamera ermöglicht sogar 8K-Ultra-HD-Videos und kann außerdem Zeitlupenaufnahmen mit 240 FPS in Full-HD-Qualität erstellen.

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Neben dem Snapdragon-8-Elite-Extreme-Gen-6-Chip kommt das Smartphone standardmäßig mit 12 oder 16 GB LPDDR5T-Arbeitsspeicher, es entsteht aber auch eine limitierte Edition mit 24 GB RAM. Als Speicher stehen 256 GB, 512 GB oder 1 TB zur Wahl, im Zeichen maximaler Leistung kommen UFS-4.1-Pro-Chips zum Einsatz. Die Neuheit bietet außerdem 5G-Unterstützung, Wi-Fi 7, ein Bluetooth-6.0-Modul, NFC-Chip, Infrarotport und natürlich einen fortschrittlichen A-GPS-Empfänger.

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Am Rahmen des auffällig gestalteten Handys sitzen berührungsempfindliche Schultertasten, die mit 700 Hz arbeiten, damit ihre Latenz möglichst niedrig ist. Gamer können so in jeder Situation blitzschnell reagieren. Der USB-C-Anschluss entspricht dem Standard 3.2 und unterstützt auch DisplayPort. Am Rahmen gibt es außerdem eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse, über die sich in Spielen ohne Verzögerung hören lässt.

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Spieler müssen ihr Gerät auch in der Badewanne oder am Beckenrand nicht fürchten: Es hat eine IP69-Zertifizierung erhalten, das Gehäuse hält also sogar Hochdruckreinigung aus. Das Handy hat einen Fingerabdruckleser, der unter dem Bildschirm sitzt und nach dem Ultraschallprinzip arbeitet. Das Redmagic 12 Pro+ erscheint in China in drei Farbvarianten, zur Wahl stehen Blau, Silber und Schwarz. Das Smartphone ist 8,55 Millimeter dick und wiegt 223 Gramm, ein massives Stück, aber nicht ohne Grund.

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Das Redmagic 12 Pro+ trägt hinter seiner Rückseite einen riesigen 8400-mAh-Silizium-Kohlenstoff-Akku (Si/C). Der ist auch nötig, damit es bei längeren Reisen, die man mit Spielen überbrücken möchte, keine Schande macht. Im normalen Alltag hält das Gerät bis zu drei Tage durch. Kabelgebunden kann mit einer Spitzenleistung von 120 Watt geladen werden, außerdem unterstützt das Gerät kabelloses Laden mit 80 Watt und Ladeteilung mit 22,5 Watt.

Der Verkauf des Redmagic 12 Pro+ startet in China in diesen Tagen, man muss nicht darauf warten. Die unverbindliche Preisempfehlung wurde auf 7000 Yuan (340.000 Forint) festgelegt, dafür bekommen Käufer das Modell mit 12/256 GB. Das reguläre Angebot gipfelt bei 9000 Yuan (435.000 Forint) mit der Variante mit 16 GB und 1 TB, dazu kommt noch eine noch teurere limitierte Edition. Für das internationale Publikum bestätigte der Hersteller, dass die Neuheit global unter dem Namen Redmagic 12 Pro in die Läden kommt. Die genauen internationalen Spezifikationen, die regionalen Varianten und die europäischen Preise will das Unternehmen am 3. November offiziell bekannt geben.

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