Im Segment der GDDR7-Speicherchips bilden derzeit die 2-GB- und 3-GB-Modelle das Rückgrat des Angebots, die sowohl in der Produktpalette von Micron als auch von SK hynix und Samsung vertreten sind.

Berichten zufolge werden in den kommenden zwei Jahren auch 4-GB- und 6-GB-Modelle auf den Markt kommen, mit denen eine größere Speicherkapazität auf einen bestimmten Datenbus gebracht werden kann, alternativ besteht aber auch die Möglichkeit, die bisherige Speicherkapazität beizubehalten, selbst wenn der Speicher-Bus schmaler ausgelegt wird. Bis die neuen Speicherchips auf den Markt kommen, stützt sich der Markt auf die 2-GB- und 3-GB-Modelle, allerdings werden offenbar bereits weniger 2-GB-Speicherchips hergestellt, da Micron diese Chips auf seiner offiziellen Website mit dem Status „EOL“ listet, was bedeutet, dass sie das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben und ihre Serienproduktion eingestellt worden sein könnte.

Auf diese Situation haben die Mitarbeiter von UNIKO’S Hardware unter hingewiesen, die beim Durchstöbern der offiziellen Website von Micron auf diese wertvolle Information gestoßen sind. Dem Bericht zufolge wird die Produktion sowohl der 28-Gbps-Speicherchips vom Typ MT68A512M32DF-28:A als auch der 32-Gbps-Speicherchips vom Typ MT68A512M32DF-32:A eingestellt, sodass den Partnern nun nur noch die 3-GB-Versionen zur Verfügung stehen.

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Inmitten der Speicherkrise erscheint ein solcher Schritt nicht gerade erfreulich, da einige Modelle der GeForce RTX 50-Serie 2-GB-Speicherchips verwenden, sodass der Wegfall der Micron-Speicherchips die Produktionsaussichten der Serie beeinträchtigen könnte. Glücklicherweise hat Micron nur geringe Mengen an Speicherchips für diese Produkte geliefert; den Löwenanteil des benötigten Speicherbedarfs deckt Nvidia aus dem Angebot von Samsung und SK hynix ab, was bedeutet, dass die Umstellung theoretisch keine nennenswerten Störungen bei der Produktion der Modelle der GeForce RTX 50-Serie verursachen dürfte.

Bei Micron hat man offenbar beschlossen, dass es sinnvoller ist, sich auf Speicherchips mit höherer Kapazität zu konzentrieren, die teurer verkauft werden können und somit höhere Gewinne versprechen, obwohl die Auslieferung der 2-GB-Speicherchips für Nvidia-Produkte erst vor kurzem, im Laufe des Februars, in größeren Mengen begonnen hatte.

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Nvidia setzt die 3-GB-Speicherchips bereits in einigen seiner Produkte ein, aber auch die für den Desktop-Bereich bestimmten GeForce RTX 50 Super-Grafikkarten würden auf 3-GB-GDDR7-Speicherchips basieren, sollten sie endlich auf den Markt kommen. Diese Serie wurde gerade deshalb auf Eis gelegt, weil die 3-GB-GDDR7-Speicherchips ziemlich teuer sind, was die Wettbewerbsfähigkeit der neuen Modelle beeinträchtigen würde – und laut früheren Berichten wären gar nicht genügend 3-GB-GDDR7-Speicherchips verfügbar, um eine stabile Produktion der neuen Grafikkarten zu gewährleisten. Einigen Quellen zufolge können wir uns aufgrund der Speicherkrise im Grunde schon von der GeForce RTX 50 Super-Serie verabschieden, da deren Modelle nicht mehr auf den Markt kommen werden; andere sehen jedoch noch einen Funken Hoffnung für ihre Markteinführung.

Wie dem auch sei: Die 2-GB-GDDR7-Speicherchips von Micron scheinen allmählich vom Markt zu verschwinden, da die daraus aufgebauten Lagerbestände zur Neige gehen.

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