Viele waren überrascht von der Insta360 die zuvor mit ihrer ersten Drohne für 360-Grad-Videoaufnahmen, der Antigravity A1, auf den Markt gekommen war, doch das Gerät wies einige Mängel auf. Mit dem aktuellen „Update“ versucht das Unternehmen nun, diese Mängel zu beheben, um ein noch besseres Gesamtpaket anbieten zu können.

Die Antigravity A1, die mit nur 249 Gramm ein aus regulatorischer Sicht günstiges Gewicht aufweist, konnte bisher ausschließlich mit der FPV-Brille des Herstellers Vision und dem bewegungsempfindlichen Handcontroller „Grip“ gesteuert werden. Diese Konfiguration bot zwar eine erlebnisreiche Innenansicht, wurde jedoch vielfach kritisiert. Denn während der Videoaufnahmen war der Pilot gezwungen, die Außenwelt vollständig auszublenden, da sein Gesicht von der großen Brille vollständig verdeckt war. Auch konnte man die Drohne von außen nicht im Blick behalten, was vielerorts gegen die Vorschriften verstößt, sodass eine separate Person erforderlich war, die die Drohne (und auch deren Bediener) im Auge behielt. 

Nun ändert sich diese Situation jedoch, da die Entwickler zur großen Freude sowohl der bestehenden als auch der zukünftigen Besitzer neue Steuerungsgeräte auf den Markt gebracht haben. Mit den frisch vorgestellten Zubehörteilen lässt sich die Drohne völlig eigenständig und ohne fremde Hilfe von jedem vorschriftsmäßig nutzen.

Der Hersteller hat das „Follow Me“ den Zubehörsatz auf den Markt gebracht, der durch eine am Handgelenk tragbare Uhr mit Display und eine am Finger tragbare Fernbedienung in Form eines Rings das obligatorische Tragen einer FPV-Videobrille überflüssig macht. Das klingt natürlich auch ziemlich extrem, weshalb nun auch eine herkömmliche Fernbedienung im Sortiment erhältlich ist – für alle, die die klassische Bedienung bevorzugen. Außerdem wird für den Antigravity A1 ein 4G-LTE-Mobilfunkmodul mit integrierter SIM-Karte erhältlich sein.

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Die Watch Remote-Steuerung verfügt über ein 1,72-Zoll-Touchdisplay, auf dem die räumliche Position des Geräts in einem Echtzeit-Livestream verfolgt und direkt angepasst werden kann. Über die Fernbedienung lassen sich schnelle automatisierte Flugmanöver auswählen (zum Beispiel „Arc Out“, „Spiral Ascent“ und der bidirektionale „Orbit Follow“-Kreisflug). Zahlreiche Einstellungen der Drohne können über den kleinen Bildschirm aus der Ferne gesteuert werden. 

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In Kombination mit dem integrierten GPS-Modul und dem im „“vorhandenen visuellen Deep-Track-Tracking-Algorithmus wird das sich bewegende „Ziel“, also den Nutzer, wesentlich stabiler und präziser im Fokus halten. Die Betriebsdauer wird bei etwa 5 Stunden liegen, was zwar nicht viel ist, aber auch nicht überraschend, da eine Smartwatch mit einem kleinen Akku bei kontinuierlicher Videoaufnahme schnell an ihre Grenzen stößt; das Aufladen erfolgt über USB-C.

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Mit der Ring Remote ermöglicht die durch Handbewegungen gesteuerte „Drag-to-Fly“-Gestensteuerung einen komfortablen Start: Der Nutzer kann durch Gedrückthalten der Taste am Ring das Fluggerät direkt mit seinen Handbewegungen steuern und erhält sogar eine Rückmeldung über die Verbindung – dies wird von der Uhr sowohl akustisch als auch durch Vibration signalisiert, damit sie in jeder Situation wahrnehmbar ist. Im „Follow Me“-Paket ist außerdem ein erweiterter Propellerschutzgitter für die Drohne enthalten, damit das Gerät während des Fluges weniger anfällig für Beschädigungen ist.

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Der Antigravity Remote Controller richtet sich an Nutzer, die die Steuerung per Handgeste scheuen; professionelle Content-Ersteller werden sich darüber wahrscheinlich am meisten freuen. Wer sich nicht gerade erst mit dem Drohnenfliegen vertraut macht, für den ist es sicherlich naheliegender, die gewohnte, direktere Reaktionszeit und die traditionelle präzise manuelle Steuerung damit zu erreichen. Auf dem Controller befinden sich verschiedene Tasten, Joysticks und Drehregler, von denen ein Teil frei programmierbar ist. Die Betriebsdauer beträgt ebenfalls 5 Stunden, das Gewicht liegt bei 256 Gramm, und auch dieses Modell verfügt über GPS.

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Schließlich ist nun auch das Mobilfunkmodul erhältlich, das an der Drohne und der Brille angebracht werden kann und mithilfe einer integrierten eSIM über eine 4G-Verbindung eine unbegrenzte Kommunikation zwischen den Geräten gewährleistet. Dies erhöht die Reichweite erheblich und verstärkt die Signalübertragung in Gebieten, in denen die werkseitige Funkverbindung (OmniLink 360) ansonsten auf Störfaktoren stößt, beispielsweise wenn über größere Entfernungen durch einen sehr dichten Wald geflogen werden muss. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Drohne dadurch nicht mehr unter die 250-Gramm-Grenze fällt. 

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Insta360 verfolgt kontinuierlich das Nutzer-Feedback und untersucht gemeinsam mit seinem Kreativteam die Möglichkeiten der verschiedenen Produkte. Dank dessen sind nun mehrere nützliche Zubehörteile für die Antigravity A1-Drohne erschienen. Dadurch dürfte das Gerät für Videofilmer künftig noch attraktiver werden. Zudem werden die neuen Zubehörteile mit Sicherheit auch mit zukünftigen Drohnenmodellen kompatibel sein. 

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Das „Antigravity A1 Follow Me“-Paket kostet 360 Euro und enthält die Uhr, den Ring, die zusätzliche Schutzausrüstung sowie die dazugehörigen Transporttaschen. Außerdem ist es eine gute Nachricht, dass man die Drohne bereits mit diesem Paket kaufen kann – ohne die teure FPV-Brille –, sodass das gesamte Paket nur 760 Euro kostet, im Gegensatz zum früheren Kaufpreis von 1.430 Euro. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist es also zu begrüßen, dass das Angebot um neue Zubehörteile erweitert wurde.

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Die Antigravity-Fernbedienung kommt für 75 Euro in den Handel, während die Module für die 4G-LTE-Verbindung den Käufern knapp 150 Euro kosten werden. Der Vertrieb der Geräte hat bereits begonnen, und derzeit können die Neuheiten mit Einführungsrabatten erworben werden; zudem hat das Unternehmen zahlreiche neue Paketangebote eingeführt.

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