ASUS hatte bereits zuvor seine spezielle Grafikkarten-Dockingstation, das Modell RoG XG Station 3, vorgestellt und vor kurzem weitere Details dazu bekannt gegeben. Das Produkt wurde erstmals auf der Computex 2025 vorgestellt und war dann auch im Mai dieses Jahres zu bewundern, doch selbst damals blieben noch viele Fragen offen, die nun in den letzten Tagen beantwortet wurden.
Die neue Grafikkarten-Dockingstation unterstützt Produkte zahlreicher Hersteller, darunter unter anderem die Modelle der Nvidia GeForce RTX 50 - und RTX Pro-Serien von , die Vertreter der AMD Radeon RX 9000-Serien von sowie die Modelle der Intel Arc -Serie für die eine Thunderbolt-5-Verbindung bereitgestellt wird. Dank des Thunderbolt-5-Anschlusses stehen sowohl der Normalmodus mit 80 Gbit/s als auch der asymmetrische Modus mit 120 Gbit/s zur Verfügung, bei dem in einer Richtung eine erhöhte Datenübertragungsbandbreite zur Verfügung steht, beispielsweise für die Ansteuerung von Displays. Die PCI-Express-Bandbreite selbst bleibt natürlich in beiden Fällen fest bei 64 Gbit/s; bei Verwendung eines Thunderbolt-4-Anschlusses ist hingegen mit einer Datenübertragungsbandbreite von maximal 40 Gbit/s zu rechnen, was zu einer geringeren Leistung führt.
Das neue Modell von ASUS verfügt zudem über einen GC-HPWR-Stromanschluss, der sich hinter dem PCI-Express-x16-Steckplatz befindet und nur von Grafikkarten genutzt werden kann, die diesen Standard unterstützen. Dieser Kreis beschränkt sich in der Regel auf bestimmte ASUS-Modelle, wie beispielsweise die RoG Astral GeForce RTX 5090 BTF Edition oder die TuF Gaming GeForce RTX 5080 BTF OC Edition, die im Gegenzug ohne separate externe PCI-Express-Stromkabel auskommen.
Bei herkömmlichen Grafikkarten sind je nach den Anforderungen des jeweiligen Modells weiterhin externe Stromkabel erforderlich. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Dockingstation standardmäßig kein Netzteil enthält, sodass ein entsprechendes Modell im SFX- - oder SFX-L- -Format separat erworben werden muss.
Die externe Grafikkarten-Dockingstation kann über einen Thunderbolt-5-Anschluss an das System angeschlossen werden, über den auch der Akku des Notebooks mit einer Leistung von bis zu 140 W aufgeladen werden kann. An den anderen Thunderbolt-5-Anschluss lassen sich im Rahmen der Daisy-Chain-Unterstützung mehrere, bis zu drei Bildschirme anschließen, wodurch die Möglichkeiten des Notebooks erheblich erweitert werden können. Die Bildschirme können sogar mit einer Auflösung von bis zu 4K betrieben werden, und der zweite Anschluss selbst kann eine maximale Leistung von 36 W liefern. Außerdem sind zwei USB-3.2-Gen2-Typ-C-Anschlüsse mit 10 Gbit/s vorhanden, die verschiedene Peripheriegeräte und externe Datenspeicher versorgen.
Laut Herstellerangaben nimmt das Gerät Grafikkarten mit einer Länge von 361 Millimetern, einer Breite von 139,3 Millimetern und einer Höhe von 93,9 Millimetern auf, doch dank seines offenen Designs finden auch größere Modelle Platz, da ihrem Einbau nichts im Wege steht. Für Gamer, die aRGB-LED-Beleuchtung lieben, dürfte es eine gute Nachricht sein, dass das neue Modell auch Aura Sync RGB unterstützt, d. h., die Beleuchtung lässt sich mit der der eingebauten Grafikkarte synchronisieren.
Die neue Grafikkarten-Dockingstation dürfte in Kürze im Handel erhältlich sein, über den Preis wurde jedoch noch nichts bekannt gegeben.



































