Amazon hat sein Sortiment um mehrere neue Produkte erweitert, wie es das Unternehmen jedes Jahr vor dem Weihnachtsgeschäft tut. Über drei Lautsprecher mit völlig unterschiedlichen Bauformen haben wir bereits berichtet. Nun widmen wir uns den Geräten, bei denen das Display im Mittelpunkt steht. Auch hier gibt es mehrere Neuheiten. 

Amazon hat den Alexa Photo Frame mit integriertem Sprachassistenten vorgestellt. Außerdem kommt der Echo Show 16, der nicht nur groß und vielseitig, sondern auch ziemlich teuer ist.

Alexa Photo Frame

Seit dem Start von Alexa hat Amazon den Assistenten in unzählige Geräte unterschiedlichster Bauformen integriert. Die Ideen gehen dem Unternehmen trotzdem nicht aus: Nun findet der Dienst, der gegen eine Abogebühr inzwischen auch mit künstlicher Intelligenz im Alltag hilft, im Alexa Photo Frame ein neues Zuhause. Der neue Bilderrahmen ist für Regale und Kommoden gedacht.

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Das Herzstück bildet ein entspiegeltes 10,1-Zoll-Touchdisplay mit weiten Betrachtungswinkeln, auf dem Fotos wie auf Papier wirken. Der Rahmen fällt wuchtig aus, doch genau damit wollten die Designer die Anmutung eines klassischen Bilderrahmens erreichen. Auf ein modernes Erscheinungsbild verzichtet das Design bewusst: Amazon wollte, dass sich der Alexa Photo Frame unauffällig in seine Umgebung einfügt. Wahlweise gibt es ihn mit einem Rahmen aus echtem Birken- oder Walnussholz, damit er sich natürlich in die Einrichtung einfügt.

Die Bilder lassen sich in Amazons Cloud speichern, und auch ihre Auswahl kann der Dienst Alexa+ übernehmen. Im digitalen Rahmen können die Fotos fortlaufend wechseln. Auf Wunsch durchsucht das System automatisch das Fotoarchiv des Nutzers und wählt lächelnde Gesichter sowie passende Momente zu Jahreszeiten und besonderen Feiertagen aus. Dabei filtert es versehentlich in der Cloud gespeicherte Screenshots, Fotos von Rechnungen und unscharfe Aufnahmen gezielt heraus. Die Bildergalerie lässt sich jederzeit direkt per Wischgeste auf dem Touchscreen durchsehen; auch die für die Anzeige ausgewählten Bilder können ausgetauscht werden. 

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Der Zugriff auf Alexa und Alexa+ soll über den Alexa Photo Frame reibungslos funktionieren, schließlich wurde er eigens dafür entwickelt. Der digitale Assistent beantwortet Fragen zu persönlichen Alltagsterminen und steht auch für allgemeine Wissensfragen jederzeit bereit. Er hilft, wo immer er gebraucht wird. Außerdem können Nutzer mit dem Alexa Photo Frame Sprachnotizen zu wichtigen Dingen speichern, damit nichts in Vergessenheit gerät.

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Günstig ist der Alexa Photo Frame nicht: Er kostet 200 US-Dollar. Wer statt des schlichten schwarzen Rahmens eine Ausführung aus echtem Holz möchte, muss weitere 30 US-Dollar bezahlen. Für eine einfache Umrandung aus Holz ist das ein ziemlich happiger Aufpreis. 

Echo Show 16

Der Echo Show 16 löst den Echo Show 15 direkt ab. Seine Vorderseite nimmt ein 16-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung ein, das gegenüber dem Vorgänger 10 Prozent mehr nutzbare Fläche bietet. Wahlweise wird es das neue Modell auch mit matter Oberfläche geben, wie sie derzeit in immer mehr Produktbereichen in Mode kommt. 

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Auf dem Gerät läuft die vollwertige Fire-TV-Oberfläche, und eine Alexa Voice Remote liegt als separate Fernbedienung bei. Damit lässt es sich auch als kleiner Küchenfernseher einsetzen, denn sämtliche Streamingdienste sind bequem zugänglich. Die grafische Benutzeroberfläche erhält neue Ansichtsmodi, und auch erfahrene Echo-Show-Nutzer werden zahlreiche weitere Extras entdecken. Dank eines völlig neuen Systemchips bietet das Gerät 20 Prozent mehr Leistung als der bisherige Echo Show 15. 

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Im oberen Displayrahmen sitzt eine 13-Megapixel-Weitwinkelkamera. Amazon hebt ausdrücklich hervor, dass sie das bislang größte Sichtfeld innerhalb der Echo-Show-Familie bietet. Die Veränderung fällt also tatsächlich deutlich aus. Bei Videoanrufen unterstützt die Kamera nicht nur die automatische Personenverfolgung durch Anpassung des Bildausschnitts. Erstmals in der Geschichte der Baureihe verfügt sie auch über eine Infrarot-Nachtsichtfunktion (Night Vision). Dadurch lässt sich das Gerät selbst bei völliger Dunkelheit als zuverlässige Überwachungskamera für Innenräume nutzen.

Gegenüber dem Vorgänger wurde das neue Modell gründlich überarbeitet. Die Materialien sind hochwertiger, der Echo Show 16 besitzt einen Metallrahmen und fällt dank eines neu gestalteten Innenaufbaus fast 40 Prozent dünner aus. Amazon betrachtet ihn inzwischen als Premiumgerät. Er lässt sich an der Wand montieren oder mit seinem eigenen Standfuß an beliebiger Stelle in der Wohnung aufstellen. Dank des schlankeren Gehäuses dürfte er auch an der Wand eine gute Figur machen.

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Mit der umfassenden Überarbeitung ändert sich auch der akustische Aufbau, sodass sich der Klang vom Vorgänger unterscheiden wird. Im neuen Gehäuse spielen acht „Mikro-Tieftöner“ und zwei Hochtöner zusammen. Eine vergleichbare Konstruktion ist uns bislang noch nicht begegnet. Sie soll bei Musik und Filmen einen deutlich volleren und dynamischeren Stereoklang liefern. 

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Die unverbindliche Preisempfehlung für den Echo Show 16 liegt bereits bei 500 US-Dollar. Wer die matte Oberfläche möchte, zahlt sogar noch mehr: Dafür berechnet Amazon einen Aufpreis von 70 US-Dollar. Allerdings gibt es einen Einführungsrabatt, mit dem Vorbesteller 100 US-Dollar sparen können.

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