ZOTAC stellt drei neue kompakte Desktop-PCs vor, die allesamt auf Intels Wildcat-Lake-Prozessoren basieren. Die Prozessoren sind dabei wie bei Notebooks mit derselben Prozessorfamilie auf dem Mainboard verlötet. Die kleinen Rechner setzen auf ein schlichtes, modernes Design ohne Schnörkel und kühlen ihre Prozessoren passiv. Dadurch können sie lautlos arbeiten, und auch die Wartung eines Lüfters entfällt auf lange Sicht. Das Gehäuse misst bei allen drei Modellen 204 Millimeter in der Breite, 129 Millimeter in der Tiefe und 68 Millimeter in der Höhe und beherbergt eine durchaus ansehnliche Ausstattung.
Im 1,79 Liter großen Gehäuse des CI431 nano steckt ein Core 3 304 mit einem P-Core und vier LP-E-Cores. Damit stehen fünf Prozessorkerne und fünf Threads bei einem maximalen Boost-Takt von 4,3 GHz zur Verfügung. Im CI451 nano arbeitet dagegen ein Core 5 320, während der CI471 nano auf einem Core 7 350 basiert. Die beiden letztgenannten Prozessoren verfügen jeweils über zwei P-Cores und vier LP-E-Cores, also sechs Prozessorkerne und sechs Threads. Ihre maximalen Boost-Taktraten liegen bei 4,6 GHz beziehungsweise 4,8 GHz.
Die im 18A-Verfahren gefertigten Prozessoren verfügen jeweils über 6 MB Cache, eine TDP von 15 W und eine MTP von 35 W. Die integrierte Grafikeinheit der Core-3-Version besitzt lediglich einen Xe-Kern mit einem Boost-Takt von 2,3 GHz. Die Core-5- und Core-7-Versionen bieten dagegen jeweils zwei Xe-Kerne, die mit bis zu 2,5 GHz beziehungsweise 2,6 GHz arbeiten und dadurch mehr Leistung liefern können. Alle drei Prozessoren verfügen zudem über eine NPU, deren Rechenleistung bei 15 TOPS, 16 TOPS beziehungsweise 17 TOPS liegt.
Die kompakten Desktop-PCs unterstützen bis zu 64 GB DDR5-Arbeitsspeicher mit einer Datenrate von 6.400 MT/s. Dafür steht ein einzelner DDR5-SO-DIMM-Steckplatz zur Verfügung, sodass der Speicher im Single-Channel-Betrieb arbeitet. Zur Datenspeicherung gibt es einen M.2-2280-Steckplatz für SSDs mit PCI-Express-4.0-x4-Anbindung. Platz für 2,5-Zoll-Laufwerke ist hingegen nicht vorhanden.
Trotz ihrer kompakten Abmessungen bieten die Rechner eine recht umfangreiche Ausstattung. Für die Netzwerkanbindung und drahtlose Verbindungen stehen ein 2,5-GbE-LAN-Anschluss, Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 bereit. Hinzu kommen zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse, zwei USB-3.2-Gen2-Anschlüsse vom Typ A, drei USB-2.0-Anschlüsse sowie je ein HDMI-2.0b- und DisplayPort-2.0-Bildausgang. Die neuen Modelle können bis zu drei 4K/UHD-Displays gleichzeitig mit einer Bildwiederholrate von 60 Hz ansteuern. Die Stromversorgung übernimmt ein 65-W-Netzteil. Außerdem liegt eine VESA-Halterung bei, mit der sich die kleinen Rechner an der Rückseite eines Monitors oder Fernsehers sowie unter einer Tischplatte befestigen lassen.
ZOTAC hat bislang weder einen konkreten Termin für den Verkaufsstart der neuen Wildcat-Lake-Modelle noch Preise für die einzelnen Varianten genannt.
































